Was sind Rest- oder Sonderposten

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Jeder gute nichts, wenn man sie nicht mit höchstmöglichen Gewinn wiederverkaufen kann. Ein besonderes Segment des Handels stellt mittlerweile der Verkauf von Sonder- oder Restposten dar. Dort lassen sich besonders hohe Gewinne erzielen, wenn man es richtig anstellt. Doch was sind eigentlich Rest- oder Sonderposten?

Arten von Rest- oder Sonderposten

Für viele sind Sonder- oder Restposten direkt „Ramschartikel“. Doch oft haben diese nur geringe Mängel an der Verpackung oder sind nicht mehr aktuell. Also was ist das besondere bei dieser Art von Artikeln und was fällt unter diese Kategorie?

Fehlproduktionen

Unter die Fehlproduktion fallen Artikel, die nicht genau den Vorgaben des Herstellers entsprechen. Das bedeutet nicht ordnungsgemäß produziert worden sind. Besonders bei hochwertigen Produkten kann dies sehr interessant sein, da die Maßstäbe bei der Qualität der Produkte sehr hoch liegen. Bereits Waren mit kleinen Mängeln werden schon als Ausschuss deklariert. Diese Mängel sind oft mit bloßem Auge gar nicht zu erkennen. Teilweise können das schon Abweichungen in der Produktfarbe sein, die den meisten Konsumenten überhaupt nicht auffallen würden.

Überproduktionen

Auch sie fallen in diesen Bereich. Waren die aufgrund der Masse nicht mehr rechtzeitig oder gar nicht mehr ab verkauft werden können, finden so durch sehr günstige Preise eine neue Zielgruppe.

B-Ware

Hier verhält es sich ähnlich wie bei den Fehlproduktionen. Meist haben die Waren aber leichte Beschädigungen, Gebrauchsspuren oder ihnen fehlt die Originalverpackung (OVP).

Stornierte Bestellungen

Eine Stornierung muss nicht unbedingt darin begründet sein, dass die Waren schlecht oder beschädigt sind. Der Käufer kann in finanziellen Schwierigkeiten oder in Konkurs gegangen sein. Sind die Produkte nach Kundenspezifikationen hergestellt, so lassen sie sich nicht ohne weiteres an andere Kunden verkaufen. In diesem Fall werden sie zu Sonderposten und können äußerst günstig erworben werden.

Konkursware

Wenn ein Unternehmen Konkurs anmelden muss, befinden sich in den meisten Fällen noch einige Waren auf Lager. Oft sind diese Waren dann besonders günstig zu erwerben, da das insolvente Unternehmen die Waren oft unter großem Zeitdruck liquidieren muss.

Saisonware

Hierzu zählen Produkte, die weder Fehler oder Beschädigungen aufweisen. Dies sind lediglich Artikel, die zu einer bestimmten Zeit angeboten werden beispielsweise Weihnachten und müssten teuer bis zur nächsten Saison eingelagert werden. Im ungünstigsten Fall unterliegen sie noch Modetrends und wären im kommenden Jahr kaum zu verkaufen. Hier ist es oft günstiger sie zu einem deutlich geringeren Preis sofort als Restposten zu veräußern.

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